Die Treppe als räumliche Intervention – Ein Dialog zwischen Alt und Neu

Die Transformation eines Berliner Altbaus erzählt von der Begegnung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die grosszügige Raumhöhe wird zur Einladung, das Wohnen über seine gewohnten Grenzen hinauszudenken und die vertikale Dimension neu zu entdecken. Im Zentrum des Entwurfs entfaltet sich eine filigrane Treppe als räumliche Skulptur, deren klare Geometrie eine schwebende Bewegung durch das historische Volumen zeichnet. Ihre Leichtigkeit tritt in einen poetischen Dialog mit der Massivität des Bestands, während ihre offene Konstruktion Licht, Blickbeziehungen und räumliche Kontinuität bewahrt. So wird der Weg zwischen zwei Ebenen zu einer architektonischen Erfahrung – einer stillen Choreografie aus Raum, Bewegung und Zeit, in der das Neue die Geschichte des Alten nicht verdrängt, sondern behutsam weiterschreibt.

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Umbau-Sanierung – Büro Innenarchitektur